Leserbriefe Solothurn-so.com

Wie schreibt man einen korrekten Leserbrief?

 

  • Aktuell und wichtig
  • Knapp und Klar
  • Sachlich

Sie möchten, dass Ihr Leserbrief nicht einfach nur gedruckt wird und dann verschwindet?-

Ja, dann senden Sie ihn an uns!

 

Wir prüfen ihn, verlinken mit den entsprechenden Infos und allenfalls Gegeninfos und geben aber auch Angegriffenen die Möglichkeit zu antworten!

 

Beachten Sie, dass wir nur sachliche Beiträge von wichtigen Themen veröffentlichen, mehr Infos Leserbrief schreiben 


Sie möchten eine Leserbief an Solothurn-so.com schreiben, oder einen Leserbrief an die Solothurner Zeitung oder einen Leserbrief an eine andere Zeitung!

 

Tipps Leserbriefschreiben: www.medienarbeit.at/content/view/8/3/

 

 

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Leserbriefe sind ein wirksames Mittel der Öffentlichkeitsarbeit, das auf keinen Fall unterschätzt werden sollte. Sie werden von vielen Menschen mit Interesse gelesen, weil hier Dinge oft kritischer angesprochen werden, als in Zeitungsartikeln sonst üblich. Allerdings ist es möglich, dass erst der zehnte eingereichte Leserbrief auch angenommen wird. In jedem Falle sollte man nicht verzagen, denn es kann auch sein, dass schon der erste oder zweite Brief erfolgreich ist - vor allem bei Regionalzeitungen.
Die Chancen, dass der eigene Leserbrief auch abgedruckt wird, sind von vielen Faktoren abhängig. Grundsätzlich sollte man sich in die Lage der betreffenden Zeitung und Redakteure hineinversetzen und auf ihre Arbeitsabläufe und Wünsche Rücksicht nehmen:

 

a. Aktuell und wichtig
Tageszeitungen sind ein aktuelles Medium. Lassen Sie daher nicht zuviel Zeit verstreichen, bis Sie Ihre Meinung einreichen. Gleichzeitig sollte der Anlass aber auch wichtig genug sein, um sich von den anderen eingereichten Leserbriefen positiv abzuheben.
Beziehen Sie sich bitte, wenn möglich, immer auf einen Artikel der betreffenden Zeitung. Es ist dabei wichtig, dass das Erscheinungsdatum, die Überschrift, die Seitennummer und das betreffende Ressort angegeben wird. Schon der Umschlag sollte mit dem Hinweis "Leserbrief" versehen sein.

 

b. Knapp und Klar
"In der Kürze liegt die Würze." Die Leserbriefredaktionen möchten möglichst viele Meinungen zu Wort kommen lassen. Der Umfang sollte daher höchstens 500 Zeichen betragen und in aller Regel deutlich darunter liegen. Die maximal mögliche Länge eines Beitrages schwankt von Zeitung zu Zeitung sehr stark, sie sollte auch in Relation zu dem zuvor erschienenen Artikel stehen. Daher gilt immer: So kurz und prägnant wie möglich.
Jede Redaktion behält sich außerdem sinnwahrende Kürzungen vor. Zum einen aus umbruch-technischen Gründen, zum anderen weil der Redakteur möglicherweise verschiedene Teile des Beitrages für verschieden interessant hält.
Schreiben Sie ausschließlich mit der Schreibmaschine oder dem Computer. Niemand möchte gerne mühsam schwer lesbare Handschriften entziffern. Auch Faxe erreichen die Empfänger oft in schwer lesbarer Qualität, sie sollten daher vermieden werden. eMails sind möglich, wenn die Leserbrief-Redaktion über eine eigene Adresse verfügt.

 

c. Sachlich
Der Leserbriefredakteur versteht sich auch als Moderator. Übersteigerte Formulierungen, die im ersten Zorn unterlaufen können, wirken sich entsprechend negativ auf die Chancen des Abdruckes aus. Es darf und soll klar Position bezogen werden, nur sind scharfe Worte kein Ersatz für schlüssige Argumente. Die Beiträge sollten möglichst konstruktive Denkanstösse bringen, aber keine wissenschaftliche Abhandlung sein. Generell erhöhen sich die Chancen des Abdrucks, wenn ein Thema aus einem neuen, vor allem einem originellen Blickwinkel betrachtet wird, wenn sie zusätzliche Anregungen gibt und nicht nur kritisiert.
Ansonsten gilt für den Aufbau das gleiche wie für Pressemitteilungen: Das Wichtigste steht zu Beginn des Textes. Außerdem sind Zahlen, Vergleiche, Daten und Fakten gerne gesehen.

 

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